Sortenrein gebrannt, drei Jahre gereift
Seit 1995 brennt Familie Schulz in Neuses a. d. Eichen. Das Obst kommt von den eigenen Streuobstwiesen, aus den Plantagen und aus der Umgebung.
Mehrfach ausgezeichnete Qualitätsprodukte
Staatsehrenpreis des Freistaates Bayern
Viermal Gold bei Bayern-Brand
Dreimal Gold bei der Fränkischen Prämierung
Sortiment
Jede Sorte kommt einzeln ins Fass
Nichts wird vermischt. Was der Baum hergibt, wird für sich vergoren und gebrannt, damit die Sorte im Glas noch zu erkennen ist.
Edelbrände
Steinobst
Zwetschge, Mirabelle, Reneklode, Kirsche und Schlehe.
Sorten und GrößenEdelbrände
Kernobst
Birne, Quitte, Mispel und alte Apfelsorten.
Sorten und GrößenAngesetzt statt vergoren
Geiste
Himbeer, Haselnuss, Walnuss, Holunder und Ingwer.
Sorten und GrößenNova sedes
Whisky
Vier bis sieben Jahre im Eichen- und Barriquefass.
Sorten und GrößenNova sedes
Gin
London Dry, im Fass gereift und mit Früchten.
Sorten und GrößenSüß und mild
Liköre
Aus eigenen Früchten und eigenem Alkohol.
Sorten und GrößenAus der Kelterei
Säfte und Most
Naturtrüb gepresst, auch als Lohnpressung.
Sorten und GrößenPrickelnd
Schaumwein und Secco
Sekt und Secco aus eigenem Most.
Sorten und GrößenFür die Küche
Essig
Fünf Sorten, ohne Beschleuniger vergoren.
Sorten und GrößenEingekocht
Gelee und Marmelade
Quitte, Aronia, Williams-Birne und mehr.
Sorten und GrößenZum Verschenken
Geschenke
Flaschen von 0,1 bis 1,0 Liter, darunter mundgeblasene Formen. Im Hofladen zusammengestellt.
Zusammenstellungen ansehen
Die Wiesen gehören zum Betrieb
Die Brennerei ist aus einem sehr praktischen Problem entstanden: Es war jedes Jahr mehr Obst da, als die Familie verwerten konnte.
Statt es liegen zu lassen, kaufte Herbert Schulz 1995 Brennerei und Brennrecht. Aus der Verlegenheit wurde ein Betrieb, der heute in ganz Franken einen Namen hat.
500+
Obstbäume der Familie
Alte und neue Sorten auf den Wiesen rund um Neuses a. d. Eichen.
1995
Brennrecht erworben
Seither wird jeder Jahrgang im eigenen Haus gebrannt.
Lehrtafeln vor Ort
Zu jeder verwendeten Obstsorte steht auf dem Hof eine Tafel, auf der man etwas über die fränkische Obstkultur nachlesen kann.

Vom Baum ins Glas
Vier Schritte, drei Jahre
Zwischen Ernte und Verkauf liegen mindestens drei Jahre. Der Teil, der über die Qualität entscheidet, lässt sich nicht beschleunigen.
Ernten
Aufgelesen wird erst bei hohem Reifegrad. Stiele, Blätter und Kerne kommen heraus, bevor das Obst in die Maische geht.
Maischen
Jede Sorte vergärt für sich. Das ist der Grund, warum der Brand später sortentypisch schmeckt und nicht einfach nach Obst.
Brennen
In der kupfernen Anlage wird destilliert. Vorlauf und Nachlauf trennt der Brenner von Hand ab. Aroma- oder Farbstoffe kommen keine hinein.
Reifen
Jeder Brand lagert mindestens drei Jahre in Glasballon oder Edelstahl, bevor er in den Verkauf geht. Manche deutlich länger.
Zu Gast in der Brennerei
Verkostung mit fränkischer Brotzeit
Ein Abend in der Brennerei: Destillatproben quer durch das Sortiment, dazu eine herzhafte Brotzeit aus Schinken, Rot-, Leber- und Weißwurst sowie Bratwurstfülle.

Mehr als Flaschen
Wir arbeiten auch für andere
Für Stoffbesitzer, für Leute mit eigenen Äpfeln und für alle, die bei der eigenen Maische Rat brauchen.
Lohnbrennen
Stoffbesitzer bringen ihre fertige Maische, wir brennen sie zu ihrem eigenen Brand.
Lohnpressung
Wer eigene Äpfel hat, bekommt seinen eigenen Saft zurück. Gepresst wird in der hauseigenen Kelterei, gefüllt in die 5-Liter-Bag-in-Box — auf Wunsch auch in eigene Flaschen.
Beratung und Gärhilfsmittel
Beratung zur Herstellung guter Maischen, dazu der Verkauf der passenden Gärhilfsmittel.
09569 466 Termine und Preise am Telefon
Märkte
Wo Sie uns außerhalb des Hofes treffen
Übers Jahr steht die Brennerei regelmäßig auf Märkten und Festen in der Region. Dort lässt sich alles probieren, bevor man sich entscheidet.
29.–30. August 2026
Genusstage, Domäne Rödental
Samstag 11–19 Uhr, Sonntag 11–17 Uhr
Sonntag, 27. September 2026
Backkulturfest, Alte Schäferei Ahorn
10–18 Uhr
Sonntag, 25. Oktober 2026
Streuobstmarkt, Bärengasse, Bad Staffelstein
9–16 Uhr
Weitere Termine sagen wir Ihnen am Telefon.
Zwei Generationen, eine Maxime
Herbert Schulz hat den Betrieb aufgebaut und über Jahre hinweg die Sorten zusammengetragen, die heute auf den Wiesen stehen. Am Kessel steht inzwischen sein Sohn Holger.
2022 und erneut 2026 hat der Freistaat Bayern die Brennerei mit dem Staatsehrenpreis ausgezeichnet, der höchsten Auszeichnung der bayerischen Obstbrandprämierung.
Sortenrein. Das war von Anfang an die Maxime.
Herbert Schulz, Gründer der Brennerei
Hofladen
Am besten probiert man vor Ort
Verkauft wird direkt in der Brennerei. Wer vorbeikommt, bekommt zu jeder Sorte die Geschichte dazu.

Anschrift
Edelobstbrennerei & Kelterei SchulzRossacher Straße 38
96269 Großheirath-Neuses a. d. Eichen
Vorbeikommen
Ein kurzer Anruf vorher genügt, dann ist jemand da und nimmt sich Zeit für eine Verkostung.