Sortenrein gebrannt, drei Jahre gereift

Seit 1995 brennt Familie Schulz in Neuses a. d. Eichen. Das Obst kommt von den eigenen Streuobstwiesen, aus den Plantagen und aus der Umgebung.

Kupferne Brennanlage der Brennerei Schulz mit Verstärkerkolonne und Geistrohr Reife Birnen an einem Baum der eigenen Streuobstwiese Reife Aroniabeeren am Strauch Goldurkunde für den Aroniabrand, davor drei Flaschen der Brennerei

Mehrfach ausgezeichnete Qualitätsprodukte

2026

Staatsehrenpreis des Freistaates Bayern

Höchste Auszeichnung der bayerischen Obstbrandprämierung, zum zweiten Mal nach 2022. Einziger Preisträger in Oberfranken.

2026

Viermal Gold bei Bayern-Brand

Für Apfelwein-Brand und Williams-Birne aus dem Fass sowie zwei Whiskys aus eigenem Gersten- und Roggenmalz.

2025

Dreimal Gold bei der Fränkischen Prämierung

Für den Brand aus Birne und Quitte, den Aroniabrand und den Reneklodenbrand vom Eichenfass.

Alle Prämierungen seit 2005 ansehen

Die Wiesen gehören zum Betrieb

Die Brennerei ist aus einem sehr praktischen Problem entstanden: Es war jedes Jahr mehr Obst da, als die Familie verwerten konnte.

Statt es liegen zu lassen, kaufte Herbert Schulz 1995 Brennerei und Brennrecht. Aus der Verlegenheit wurde ein Betrieb, der heute in ganz Franken einen Namen hat.

500+

Obstbäume der Familie

Alte und neue Sorten auf den Wiesen rund um Neuses a. d. Eichen.

1995

Brennrecht erworben

Seither wird jeder Jahrgang im eigenen Haus gebrannt.

Lehrtafeln vor Ort

Zu jeder verwendeten Obstsorte steht auf dem Hof eine Tafel, auf der man etwas über die fränkische Obstkultur nachlesen kann.

Vom Baum ins Glas

Vier Schritte, drei Jahre

Zwischen Ernte und Verkauf liegen mindestens drei Jahre. Der Teil, der über die Qualität entscheidet, lässt sich nicht beschleunigen.

Ernten

Aufgelesen wird erst bei hohem Reifegrad. Stiele, Blätter und Kerne kommen heraus, bevor das Obst in die Maische geht.

Maischen

Jede Sorte vergärt für sich. Das ist der Grund, warum der Brand später sortentypisch schmeckt und nicht einfach nach Obst.

Brennen

In der kupfernen Anlage wird destilliert. Vorlauf und Nachlauf trennt der Brenner von Hand ab. Aroma- oder Farbstoffe kommen keine hinein.

Reifen

Jeder Brand lagert mindestens drei Jahre in Glasballon oder Edelstahl, bevor er in den Verkauf geht. Manche deutlich länger.

Zu Gast in der Brennerei

Verkostung mit fränkischer Brotzeit

Ein Abend in der Brennerei: Destillatproben quer durch das Sortiment, dazu eine herzhafte Brotzeit aus Schinken, Rot-, Leber- und Weißwurst sowie Bratwurstfülle.

10 – 20 Personen nach Vereinbarung
ca. 2,5 Std. durch das Sortiment
Mit Brotzeit fränkisch und herzhaft

Mehr als Flaschen

Wir arbeiten auch für andere

Für Stoffbesitzer, für Leute mit eigenen Äpfeln und für alle, die bei der eigenen Maische Rat brauchen.

Lohnbrennen

Stoffbesitzer bringen ihre fertige Maische, wir brennen sie zu ihrem eigenen Brand.

Lohnpressung

Wer eigene Äpfel hat, bekommt seinen eigenen Saft zurück. Gepresst wird in der hauseigenen Kelterei, gefüllt in die 5-Liter-Bag-in-Box — auf Wunsch auch in eigene Flaschen.

Beratung und Gärhilfsmittel

Beratung zur Herstellung guter Maischen, dazu der Verkauf der passenden Gärhilfsmittel.

09569 466 Termine und Preise am Telefon

Märkte

Wo Sie uns außerhalb des Hofes treffen

Übers Jahr steht die Brennerei regelmäßig auf Märkten und Festen in der Region. Dort lässt sich alles probieren, bevor man sich entscheidet.

29.–30. August 2026

Genusstage, Domäne Rödental

Samstag 11–19 Uhr, Sonntag 11–17 Uhr

Sonntag, 27. September 2026

Backkulturfest, Alte Schäferei Ahorn

10–18 Uhr

Sonntag, 25. Oktober 2026

Streuobstmarkt, Bärengasse, Bad Staffelstein

9–16 Uhr

Weitere Termine sagen wir Ihnen am Telefon.

09569 466

Verkaufsstand der Brennerei auf einem Markt, dahinter Familie Schulz
Der Stand auf einem der regionalen Märkte.

Zwei Generationen, eine Maxime

Herbert Schulz hat den Betrieb aufgebaut und über Jahre hinweg die Sorten zusammengetragen, die heute auf den Wiesen stehen. Am Kessel steht inzwischen sein Sohn Holger.

2022 und erneut 2026 hat der Freistaat Bayern die Brennerei mit dem Staatsehrenpreis ausgezeichnet, der höchsten Auszeichnung der bayerischen Obstbrandprämierung.

Sortenrein. Das war von Anfang an die Maxime.

Herbert Schulz, Gründer der Brennerei
Holger Schulz und Familie bei der Übergabe des Staatsehrenpreises durch Staatsministerin Michaela Kaniber
Übergabe des Staatsehrenpreises 2022 durch Staatsministerin Michaela Kaniber.

Hofladen

Am besten probiert man vor Ort

Verkauft wird direkt in der Brennerei. Wer vorbeikommt, bekommt zu jeder Sorte die Geschichte dazu.

Anschrift

Edelobstbrennerei & Kelterei Schulz
Rossacher Straße 38
96269 Großheirath-Neuses a. d. Eichen

Route planen

Vorbeikommen

Ein kurzer Anruf vorher genügt, dann ist jemand da und nimmt sich Zeit für eine Verkostung.